25 Jahre Wiederansiedlung des Bartgeiers im Engadin – eine Erfolgsgeschichte

Die Rückkehr des grössten Brutvogels in der Schweiz gleicht einer Erfolgsgeschichte. Vor gut 100 Jahren wurde er in den Alpen ausgerottet, heute brütet wieder ein Dutzend Paare in der Schweiz, Tendenz steigend. Die erfolgreiche Wiederansiedlung in den Zentralalpen geht auf die Freilassung von Jungvögeln im Schweizerischen Nationalpark zurück. Seit den ersten Auswilderungen bei Margunet sind 25 Jahre vergangen – Zeit für ein Jubiläum und Zeit um zurückzuschauen. Die Referenten geben Einblick in die neusten Erkenntnisse aus dem Monitoring und der Forschung, sie beleuchten die aktuelle Situation der Population und blicken in die Zukunft.

Der Bartgeier steht nicht nur für naturnahe alpine Lebensräume, sondern auch für ein modernes Naturverständnis. Dessen Rückkehr zeigt bespielhaft,  wie stark das Vorkommen der grossen Beutegreifer von menschlichen Einflüssen abhängt. Wo früher Ausrottung auf dem Programm stand, sorgen heute Monitoring und Schutz für eine erfreulich positive Entwicklung.