Wildtiere und Klimawandel – Auswirkungen schon deutlich erkennbar

Wildtiere und Klimawandel – Auswirkungen schon deutlich erkennbar

Der hauptsächlich durch uns Menschen verursachte Klimawandel hat deutliche Auswirkungen auf Tiere und deren Lebensraum. Von Extremereignissen über Hitzestress und Wassermangel, neuen Krankheitserregern über Auswirkungen auf die Vegetation müssen wir Veränderungen in kurzen Zeiträumen erkennen. Unter Tier- und Pflanzenarten gibt es Verlierer und Gewinner des Klimawandels. Auch Verbreitungsgebiete von Erkrankungen verändern sich – so sind erregerhaltige Zecken und Stechmücken bereits in deutlich größeren Seehöhen nachweisbar als noch vor zwei Jahrzehnten sowie für uns «exotische» Erreger und Überträger wandern zu. Es sollen nicht nur die Symptome des Klimawandels, sondern auch derzeit noch möglich Wege aufgezeigt werden, um seine Folgen abzuschwächen. Letztendlich wird aber ein rasches und weltweites Umdenken nötig sein, um den Planeten Erde nicht großräumig für den Menschen unbewohnbar zu machen. Ob das gelingen wird, ist eine der existenziellsten Fragen der Menschheit.
15. August 20.30 Uhr, Auditorium Schlossstall des Schweizerischen Nationalparks in Zernez.

 

Referent:

Armin Deutz, Prof. Dr., Wildbiologe, Amtstierarzt, Gesellschaft für Wildtier und Lebensraum

Link mit Details zur Naturama-Vortragsreihe:
www.nationalpark.ch/naturama


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Hans Lozza
Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
081 851 41 11
lozza(at)nationalpark.ch