Fahrtziel Natur

Fahrtziel Natur: CO2-neutral in den Schweizerischen Nationalpark

Der aktuelle Uno-Klimabericht zeigt es unmissverständlich auf: Die Klimaerwärmung steht in einem direkten Zusammenhang mit dem Verbrennen fossiler Brennstoffe. In diesem Zusammenhang ist es besonders bedenklich, dass trotz attraktiver Angebote durch den öffentlichen Verkehr immer noch rund 70% der Besucherinnen und Besucher des Schweizerischen Nationalparks (SNP) mit dem Privatauto anreisen. Der SNP hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, in Zusammenarbeit mit entsprechenden Partnern, dieser Entwicklung entgegen zu wirken.
Ein weiterer Schritt in diese Richtung erfolgte 2007 mit dem Beitritt zur Kooperation Fahrtziel Natur, die 2001 von der Deutschen Bahn und den drei grossen Umweltverbänden BUND, NABU und VCD gegründet wurde. Ziel der Kooperation ist es, Grossschutzgebiete als attraktive Reiseziele bekannter zu machen und die An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fördern.
Dank dem Engagement von Nationalpark Region, Graubünden Ferien, Schweiz Tourismus, Rhätischer Bahn (RhB), PostAuto Graubünden und dem Amt für Energie und Verkehr Graubünden wird der SNP und die Nationalpark Region nun seit einigen Jahren mit unterschiedlichsten Massnahmen in ganz Deutschland beworben.

 

Gesamtbroschüre 2017

 

 

Im Jahre 2016 wurde das Modell Fahrtziel Natur auf den Kanton Graubünden adaptiert. Das Netzwerk Schweizer Pärke, der Verkehrs-Club der Schweiz und der Bündner Vogelschutz engagieren sich gemeinsam mit der Rhätischen Bahn und PostAuto Graubünden für eine nachhaltige Mobilität und einen sanften Tourismus im Schweizerischen Nationalpark, dem Parc Ela, dem Naturpark Beverin, der Biosfera Val Müstair und dem UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona.

Mit attraktiven Reiseangeboten wird die umweltfreundliche Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr gefördert.

Für die geführten Wanderungen über Margunet und in die Val Trupchun bietet Fahrtziel Natur Graubünden das Ticket «einfach für retour» an. Die Besucher lösen ein einfaches Ticket für den öffentlichen Verkehr und lassen es vor Ort beim Exkursionsleiter abstempeln. Damit ist dann das Billett für die Rückfahrt gratis. Das Angebot gilt ab einem Halteort in Graubünden für Fahrten mit der Rhätischen Bahn und PostAuto.