Rotfuchs

Nach der Ausrottung von Wolf, Luchs und Bär ist der versteckt lebende Fuchs zum grössten Beutegreifer im Nationalpark geworden.

Wie der Steinmarder ist auch der Fuchs weit verbreitet und anpassungsfähig. Er ernährt sich vor allem von Huftieraas, Würmern, Mäusen und Murmeltieren. Obwohl der Fuchs, wie alle anderen Tiere und Pflanzen im Nationalpark, geschützt und in seinem Bestand nicht kontrolliert wird, ist keines seiner Beutetiere ausgestorben.

Die Ranz (Paarungszeit der Füchse) findet von Dezember bis Februar statt. Nach einer Tragzeit von 60 bis 63 Tagen kommen im März bis April 4 bis 6 Junge zur Welt. Sie verlassen nach 4 bis 7 Wochen erstmals den Bau.

Zurzeit läuft im Schweizerischen Nationalpark ein Fuchsprojekt. Einzelne Tiere wurden mit Sendern ausgerüstet.