Bergföhre

Bergföhrenwälder sind ein Markenzeichen des Nationalparks

Die Bergföhre ist die häufigste Baumart im Ofenpassgebiet. Wir können 2 Formen unterscheiden: die Aufrechte und die Liegende Bergföhre (Legföhre). Die Samen der Bergföhre werden vom Wind verbreitet und keimen auch auf trockenen, steinigen Böden. Dies ist auch der Grund, weshalb Bergföhren als erste Baumart Flächen besiedelt haben, die im 19. Jahrhundert in diesem Gebiet kahlgeschlagen wurden.

Mit rund 150 Jahren haben viele dieser Bergföhren ihr Alter erreicht. Entsprechend fallen zahlreiche  Bäume um. Dieses Phänomen hat mit Waldsterben nichts zu tun, im Gegenteil: Es ist ein natürlicher Alterungsprozess, der Licht auf den Boden lässt und gute Wachstumsbedingungen für junge Bäume schafft. Die jungen Bäume wachsen am besten im Schutz von liegenden Bäumen. Zudem bietet das morsche Holz Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pilzarten. Aus den Pionierwäldern entwickeln sich vielerorts alpine Mischwälder.

Bergföhren blühen im Juni. Im Gegensatz zur Arve weist die Bergföhre pro Büschel 2 kurze und harte Nadeln auf.

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