Fichte
Reine Fichtenwälder gibt es im Nationalpark praktisch nicht.
Der Nationalpark gehört zu den fichtenärmsten Gebieten der Alpen. Reine Bestände sind sehr selten. Lärchen/Fichten-Mischwälder und reine Fichtenwälder sind hingegen an den Schattenhängen des Engadiner Haupttales weit verbreitet.
An schneereichen Standorten wächst die Fichte in einer schlanken, kurzastigen Form als «Schlangenfichte», zum Beispiel südlich der Punt Praspöl. Solche Wachstumsformen findet man sonst eher im hohen Norden. Dank dieser Anpassung bleibt weniger Schnee auf den Ästen liegen.
Die Fichte wächst rasch und gerade, weshalb sie von den Forstleuten als Nutzholz sehr geschätzt wird. Den Namen Rottanne hat sie von ihrer rotbraunen Rinde, die sie von der Weisstanne mit weisser Rinde unterscheidet.
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Fichten wachsen auch im Schatten
