Lärche

Goldgelbe Lärchen prägen das Engadin im Oktober auf besondere Art und Weise.

Von allen einheimischen Nadelbäumen verändert sich die Lärche im Jahresverlauf am auffallendsten. Im Frühjahr spriessen die zarten grünen Nadeln, im Herbst verfärben sie sich goldgelb und im November fallen sie ab. Lärchen stellen geringe Ansprüche an den Boden, brauchen aber viel Licht, um keimen zu können. Sie wachsen am besten in lichten Waldpartien und auf offenen Flächen.

Lärchen treiben Ende Mai anfangs Juni neue Nadeln. Kurz darauf öffnen sich auch die roten weiblichen Blüten.

Ein häufiger Begleiter der Lärche ist die Wolfsflechte. Diese hochgiftige Flechtenart wurde früher den Wolfsködern beigemischt, um die ungeliebten Raubtiere zu vergiften.

mehr zu: Riesenlärchen