Gämse

Die Gämse ist im Nationalpark als einzige Huftierart weder ausgestorben noch ausgerottet worden.

Ihr Schutz war bei der Gründung des Nationalparks ein wichtiges Argument. Der Gämsbestand schwankt seit 1920 trotz fehlender Bejagung zwischen 1000 und 1700 Stück. Weshalb die Zahl der Gämsen ohne Bejagung nicht sprunghaft ansteigt, wird wissenschaftlich untersucht.

Gämsen lassen sich mit etwas Geduld fast überall im Nationalpark beobachten. Gute Standorte sind Murtaröl, Val Cluozza und Margunet.

Von Zeit zu Zeit grassiert die Gämsblindheit. Bei dieser Krankheit werden die Augen trüb, unter Umständen bis zur vorübergehend vollständigen Erblindung. Die Krankheit wird von Viren übertragen und kann auch Schafe und Steinböcke befallen.

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