Rothirsch

Der Rothirsch ist die grösste Huftierart des Nationalparks. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der stolze Geweihträger in der Region ausgerottet. 50 Jahre später wanderte er von Nord- und Mittelbünden wieder ins Engadin ein.

Im Nationalpark findet der Hirsch zwei Vorteile: Schutz vor menschlicher Störung und ausreichend Nahrung. Vor Störungen schützt ihn das Wegegebot für Wanderer. Die Hirsche gewöhnen sich an die Präsenz der Gäste auf den Wanderwegen und lassen sich deshalb auch tagsüber und während der Brunft gut beobachten.

Rund 2000 Hirsche leben während maximal fünf Sommermonaten im Nationalpark. Sie sind bestens an den alpinen Lebensraum angepasst und verbringen den Sommer in Höhenlagen bis fast 3000 m. Nach der Brunft verlassen die meisten Hirsche Mitte Oktober den Park und überwintern an den Sonnenhängen der Haupttäler im Engadin, Münstertal und Vinschgau.

Gute Beobachtungsstandorte sind die Val Trupchun, die Val Mingèr und der Murtersattel.

Wenn Sie mehr über den Rothirsch im Schweizerischen Nationalpark erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen das Buch „Der Rothirsch im Schweizerischen Nationalpark und dessen Umgebung“ von Parkdirektor Heinrich Haller. Dieses Buch ist im Nationalparkzentrum Zernez oder über unseren Shop erhältlich.

mehr zu: Hirschkuh und Hirschstier

mehr zu: Hirschkalb

mehr zu: Hirschbrunft

Interaktive Karte