«Laina Viva»: Das Stück

Flucht aus der Grossstadt
Mitten in die stille, zauberhafte Stimmung des Nationalparks trampeln lauthals stöhnend und debattierend zwei Wanderer. Es sind die Unterländer Felix und Philip, die beschlossen haben, der Hektik und dem Lärm der Stadt den Rücken zu kehren und fortan für immer als Jäger und Sammler in unberührter Natur zu leben. Nur: Wunsch und Wirklichkeit liegen weit auseinander, die beiden Helden sind unfähig für ein Leben in der Wildnis: Die Jagd auf einen Steinbock wird zum Fiasko und was als leckere Zutat für den Risotto gedacht war, entpuppt sich als Pilz mit halluzinogener Wirkung.

In ihrem Rausch sehen sie plötzlich einen Mann vor sich stehen: Es ist Steivan Brunies, einer der Gründer des Schweizerischen Nationalparks. Kurzerhand nimmt er sie mit auf eine Zeitreise und zurück ins Jahr 1914 – in jene Zeit, als der Nationalpark am Anfang seiner bewegten Geschichte stand. Felix und Philip begegnen den Menschen von damals. Politiker, Umweltschutzpioniere, Wissenschaftler, Bauern und Jäger: Sie alle haben ihre Ideen, Vorbehalte, Forderungen gegenüber dem Nationalpark.

Hauptsponsoren