Aktuelles von den Grossraubtieren

Jahresbericht Bär 2017 des Amtes für Jagd und Fischerei Graubünden

Jahresbericht Wolf 2017 des Amtes für Jagd und Fischerei Graubünden

August/September 2017

Eine Bildergeschichte der besonderen Art

Eine Fotofalle bei einem Hirschkadaver im Schweizerischen Nationalpark zeigt, was für Tiere sich daran zu schaffen gemacht haben ...

In den letzten Monaten konnten wir regelmässig mindestens einen Wolf und einen Bären im Nationalpark nachweisen.

Die Datumsangaben sind amerikanisch, d.h. Monat-Tag-Jahr, rechts ist jeweils die Zeit erkennbar. Die Bilder sind chronologisch geordnet.

 

21. August: Ein Fuchs findet den Kadaver

 

Am gleichen Abend macht sich ein Wolf am Kadaver zu schaffen

 

... Dann wieder der Fuchs 

 

Doch was ist denn das? Allenfalls wieder ein Bärenselfie?

 

Tatsächlich, da schnuppert er am Kadaver

 

 

 

Kein Problem für einen Bären, den Kadaver umzudrehen

 

Nach einer halben Stunde kommt wieder der Fuchs und kann nur staunen, wie viel so ein Bär in einer halben Stunde fressen kann ...

 

Nun machen sich gar zwei Füchse am Kadaver zu schaffen.

 

Tagsüber taucht dann ein Kolkrabe auf und widmet sich dem Auge ...

 

Und gegen Abend mit dem letzten Sonnenlicht ist es wieder Zeit für einen Fuchsbesuch.

 

Dann am Abend des 22. August um 21.10 Uhr zuerst der Fuchs ...

 

... und  um 21.31 Uhr der Wolf! Er zieht später den Kadaver aus dem Blickfeld der Kamera. Wollte wohl nicht fotografiert werden.

 

26.8.: Der Wolf markiert 4 Tage später die Stelle, wo der Kadaver lag

 

Auch der Fuchs schnuppert nach Tagen immer noch an dieser Stelle

 

... ebenso die Artgenossen des Opfers

 

Der Wolf ist am früher Morgen des 8. September wieder da und markiert.

 

11. September: Und hier endet die Geschichte. Wie es sich gehört, mit einem Hirsch!

 

Der "Selfie-Bär" vom 9. Juli 2017

Berühmt geworden ist der "Selfie-Bär", der sich am 9. Juli im Nationalpark fotografiert hat. Er hat es sogar bis nach Deutschland in die Bild-Zeitung geschafft ...

Doch beginnen wir von vorn: Einer unserer Praktikanten hatte den Auftrag, den Chip einer automatischen Kamera zu wechslen. Als er bei dem betreffenden Baum ankam, war die Kamera nicht mehr da. Nur ein Bändel baumelte am Baum. Zuerst dachte er an Diebstahl, doch dann fand er die Kamera 10 m entfernt am Boden, ziemlich havariert. Er brachte sie nach Zernez und konnten dort die Daten von der Karte laden. Und dann sah er, weshalb die Kamera dermassen gelitten hatte: Ein Bär hatte während 2,5 Minuten die Kamera traktiert. Offenbar wollte er sich nicht fotografieren lassen ...